#

Sexpol

Zeitschrift für politische Psychologie und Sexualökonomie

Wilhelm Reich und Sigurd Hoel (Hrsg.)

Drei Bände im Schuber als Hardcover 
Derzeit in Bearbeitung
ca. 1200 Seiten, EUR 39,80 
Subskriptionspreis EUR 33,50 
ISBN 978-3-944570-01-3 
Vorbestellungen nur über den Verlag

erstmals als Komplettausgabe (1934-1938) 
vollständiger Reprint aller 15 Hefte 
Drei Bände im Schuber 
inklusive aktuellem Kommentarband

Die Sexualökonomie muss jedem in ihrem Wesen verschlossen bleiben, der den Marxismus und die Psychoanalyse nicht genügend kennt. Besonders wichtig ist es, nicht den vielen unrichtigen Anschauungen über ihre gegenseitigen Beziehungen zu verfallen. Wenn ich die Formulierung: "Sexualökonomie ist gleich Marxismus plus Freudismus", als irreführend ablehne, so stimme ich einer anderen zu, die kürzlich getroffen wurde: Die Sexualökonomie hat den Marxismus zum Vater und die Psychoanalyse zur Mutter. Ein Kind ist aber mehr als eine einfache Addition der beiden Eltern: Es ist ein neues Lebewesen und will als solches betrachtet werden. 
(Wilhelm Reich, Über das Forschungsgebiet der Sexualökonomie, Heft 4, 1935, S. 14)

Die innere Logik der Sexualökonomie treibt vielmehr zur Kritik und Neuformulierung gewisser Sätze des dialektischen Materialismus selbst, die bisher -- mit Unrecht -- als unverrückbare Grundsätze angesehen wurden.
(Karl Motesiczky, Grundlagen der Religion, Heft 6, 1935, S. 109)

Die Sexualökonomie erschließt erstmals den inneren Zusammenhang zwischen der gesellschaftlichen Natur des Einzelnen und der Gesellschaft als Totalität. Und so, vor dem Hintergrund des Geschlechterverhältnisses, scheint zugleich die Möglichkeit einer Versöhnung innerer und äußerer Natur auf. (aus dem Kommentarband)

Wilhelm Reich zum 120. Geburtstag

Der Herausgeber der geplanten Neuausgabe der "Zeitschrift für politische Psychologie und Sexualökonomie", Carsten Prien, hat anlässlich des 120. Geburtstags von Wilhelm Reich Beiträge für verschiedene Medien geschrieben:

Tag für Tag, Deutschlandfunk

Neues Deutschland

Zum Text im Neuen Deutschland muss korrigierend angemerkt werden, dass der Text von Franz Oberlehner nicht in der Zeit erschienen ist. Veröffentlicht wurde der Aufsatz in: texte. psychoanalyse. ästhetik. kulturkritik, 25. Jahrgang, Heft 3. Zudem beginnt im ersten Absatz das Zitat von Wilhelm Reich bereits beim Satz mit den Worten "Es geht hier..."

Eine lange Fassung des ND-Beitrags findet sich hier auf unserer Homepage.