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Walter Gerd Neumann: Paket 7

  • Der Tod der Liebe, des Lebens und des Glücks. Freuds Religions- und Kulturkritik heute. 116 S., DIN A5, Pb.

    Freud hat die Religion als Illusion und die Kultur als ebenso invariant zum menschlichen Leben, Lieben und Glück bezeichnet. Ob dieses eine Zukunft hat und nicht nur zunehmend konsumiert wird, ist heute ungewiss. Ihr Absterben wird religiös in sein Gegenteil verkehrt und kultiviert. Deshalb scheint eine praktische Aufklärung und Aufhebung jeglichen illusionären Denkens und (männlicher) Über-Ich- und Ideal-Ich-Bildungen an der Zeit. Es gibt keinen Gott oder nur als eben diese Idee oder Vorstellung; der von seinem nicht mehr natürlichen, sondern auch geistigen Wesen entfremdete Mensch ist unter der nachbürgerlichen Herrschaft der Begriffe zu einem bloßen Ding geworden. Nach der »Dialektik der Aufklärung« und »Die Antiquiertheit des Menschen« ein möglicherweise epochemachendes Buch.

  • Die Antiquiertheit der Moderne. Zu den Begriffen der nach-bürgerlichen Gesellschaft. Mit einem Anhang zu den Theorien der Post-Moderne. 208 S., DIN A5, Pb.

    Die Post-Moderne ist eine Geschichtsepoche und Gesellschaftsformation, in der unbewusste und unbegriffene Begriffe herrschen, also die heutige nach-bürgerliche, an sich vernünftige und darin entzweite Gesellschaft. Von diesen Begriffen macht sich der auf ein Ding reduzierte selbstbewusste Mensch bloße Vorstellungen. Ihre revolutionstheoretische Aufhebung ist ihre Selbstkritik, d.h., Arbeit, Geld, Kapital, Staat usw. müssen gedacht werden, um ihre Herrschaftsfunktion praktisch zu verlieren und die Utopie einer neuen menschlichen Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen. Die Theorien der Post-Moderne, die im umfangreichen Anhang untersucht werden, bleiben dagegen bei ihrem schlicht positiven Begriff stehen. Die erste soziologisch fundierte Darstellung der Post-Moderne.

  • Das Primat kognitiver Praxis. Die kritische Theorie der Frankfurter Schule: eine weibliche Idee. 139 S., DIN A5, Pb.

    Das geheime geschichtliche Subjekt der kritischen Theorie der Frankfurter Schule ist die Frau. Ihr allgemeines Unglück soll praktisch aufgehoben werden. Horkheimer, Adorno, der frühe Fromm und z.B. Marcuse aber konnten keine gesellschaftsverändernde Praxis angeben, weil ihnen diese motivationale Grundlage an ihrer eigenen Arbeit nicht bewusst war. Diese wird hier an K. H. Haags Reflexion des philosophischen Idealismus, A. Schmidts Horkheimer-Rezeption und der Einleitungen Th. W. Adornos »negative Dialektik« dargestellt.

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