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Buchveröffentlichungen von Walter Gerd Neumann

erhältlich bei Ousia Verlag, PF 1120, 24559 Kaltenkirchen, Mail: info(at)ousia-verlag.de
(Kommentare von Walter Gerd Neumann)

 

1981

Der unbewusste Hegel. Zum Verhältnis der Wissenschaft der Logik zu Marx’ Kritik der politischen Ökonomie. 142 S., DIN A5, Pb., EUR 15,00, ISBN 3-88535-034-3

Die Hegelschen Kategorien werden hier durchweg als gesellschaftlich-ökonomische verstanden... Die Formbe­stimmungen der Gesellschaft, wie sie Marx schließlich als ökonomische analysiert hat, sind jedenfalls Gegenstand des Hegelschen Unternehmens, mochte sich Hegel auch dessen nicht bewusst sein mangels des Gedankens eines Paradigmas der Produktion. Hegel weiß also nicht, was er tut. Insofern es angebracht, ihn mit »Marx und Freud«zu entschlüsseln. (Diss. 1986)

1983

Negative Totalität. Erfahrungen an Hegel, Marx und Freud. 157 S., DIN A5, Pb., EUR 15,00, ISBN 3-88535-072-6

Die Realität geht zwar niemals in der geistigen Reproduktion auf, ist aber nach Marx Real- und Bewusstseinsbestimmung in einem, wenn die Welt vom Subjekt betrachtet wird, und nur willkürliche Abstraktion kann dieses Verhältnis leugnen.
Der objektive Geist ist die Erfahrung des Bewusstseins von Recht, Moral, Familie, bürgerlicher Gesellschaft und Staat. Sie sind seine Momente und sie sind bewusst und unbewusst im (subjektiven) Bewusstsein.

1984

Hrsg.: Hans Jürgen Krahl, Vom Ende der abstrakten Arbeit. Die Aufhebung der sinnlosen Arbeit ist in der Transzendentalität des Kapitals angelegt und in der Verweltlichung der Philosophie begründet. 209 S., DIN A5, Pb., EUR 15,00, ISBN 3-88535-075-0

Das materielle Substrat jedoch ist selbst eine Abstraktion, keinesfalls imstande, die gegenständliche Tätigkeit zu erklären. Das abstrakte Sein hat die Tendenz, sich zu prädizieren zum bestimmungslosen Prädikat; reine Bestimmung ist die allgemeine Unbestimmtheit (Geld) und eben dies ist Schein. Der Tauschwert der Waren existiert zumal in seiner Geldform scheinbar als eine den Dingen an sich prädizierte gesellschaftliche Natureigenschaft, ebenso unaufhebbar wie physische Eigenschaften. Der Tauschwert ist in der Tat aber eine bloße Abstraktion.
Verweltlichung der Philosophie: Die Philosophie wird unmittelbar wirklich als Abstraktion. Sie fällt in eine partikulare Sphäre des philosophierenden Privatmannes zurück, der seine intimen voreingenommenen Erkenntnisinteressen mit philosophischer Dignität ausstattet. Will die Philosophie sich nicht den Modi des Privateigentums anbequemen, fällt sie der herrschenden Öffentlichkeit anheim, sie erfährt ihre offizielle Anerkennung als allgemeines Kulturgut im Dienste des Staates. Um diese Probleme zu lösen, muss man die analytischen Trennungen des Verstandes transzendieren. Dazu bedarf es einer metatheoretischen, praktischen Energie.

1985

Zur Kritik rationalen Denkens. Interpretationen unbewusster Inhalte wesentlicher Wissenschaften. 135 S., DIN A5, Pb., EUR 15,00, ISBN 3-88535-031-9

Anders als Sohn-Rethel möchte ich die Entstehung von Denkformen nicht aus der Tauschgleichung, sondern aus dem dem Tausch vorhergehenden Abstraktionsvorgang in der Produktion ableiten. Also aus der Tatsache, dass, um zu tauschen, der Produzent vom Gebrauchswertcharakter des Produkts, seiner Arbeit wie seinen Bedürfnissen abstrahieren muss ...
Der Tod des Bewusstseins ist nach Krahls Hegel-Interpretation das Leben des Geistes, der nichts weiter ist als die Emanation des Unbewussten; der Tod des Endlichen (Bewusstsein) das Leben des Unendlichen (wie es das Unbewusste darstellt). Eine Revolutionstheorie kommt heute nicht mehr ohne eine Erklärung von Genesis und Geltung des Denkens aus. Marcuse hält die »Arbeit an der Entwicklung des Bewusstseins ... heute für eine der Hauptaufgaben ... des revolutionären Materialismus«. Hier wird die These vertreten, dass intellektuelle Arbeit historische Denkabstraktionen (Denkformen) erzeugt, indem das Unbewusste angeeignet wird.

1986

Arbeit? Nein, Danke. Eine Kritik an Gewerkschaften, Grünen, Frauenbewegung und »Linken« zum Thema Arbeit. 148 S., DIN A5, Pb., EUR 15,00, ISBN 3-925679-02-2

Es muss sich grundsätzlich etwas ändern, und zwar ist sofort damit anzufangen und nicht erst Übermorgen. Das Fernziel muss im Nahziel unmittelbar vorhanden sein, so dass man/frau es schmecken kann. Heute können die Weichen gestellt werden, die in eine menschliche Zukunft weisen. Also packen wir es an!

Revonnah. liebe und gesellschaft im jahre 2020. eine utopische erzählung. 109 S., DIN A5, Pb., EUR 10,00, ISBN 3-925679-00-6

Ein neues Denken, Sprechen und Handeln, das die Welt bisher noch nicht gesehen hat, aber immer schon beim einzelnen Menschen zumindest im Ansatz vorhanden ist.

Die Befreiung der Lust. Natur, Sexualität und Gesellschaft bei dem Marquis de Sade. 123 S., DIN A5, Pb., EUR 10,00, ISBN 3-925679-03-0

Die Begierde ist größer als die Möglichkeit ihrer Befriedigung. Das macht den Wert aus, dass die Intensität der erwarteten Befriedigung nicht einlösbar ist.

1989

Nichts lehrt Denken. Das Ende der kritischen Theorie der Vernunft. (Diss. 1986) 138 S., DIN A5, Pb., EUR 15,00

Die Philosophie des NICHTS in der Moderne. Sein und Nichts bei Hegel, Marx, Heidegger und Sartre. 70 S., DIN A5., Pb., EUR 11,00

Aus dem Inhalt: Sein und Nichts – Begriff und Entfremdung des Bewusstseins – Logik – Emanzipation – Feminismus – Begriff des Denkens resp. Vorstellens.


Kritik der toten Natur. Zur Beziehung von Mensch, Arbeit und Natur bei Marx und in den Kasseler philosophischen Schriften, Kasseler philosophische Schriften, Bd.25 101 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

»Der Wissenschaftsstreit, den wir 1983 in einer Podiumsdiskussion eröffnet hatten – 1984 als Buch Marx und die Naturfrage im VSA-Verlag Hamburg erschienen – wurde 1986 auf einer Arbeitstagung an der Gesamthochschule Kassel auf erweiterter Basis fortgesetzt. Die Tagungsdokumentation Natur und Marxistische Werttheorie erschien 1988 als Kasseler philosophische Schriften 23.
Nun sandte uns Walter G. Neumann/Hannover eine umfangreiche kritische Diskussion unserer beiden Positionen sowie eine Kommentierung der übrigen Beiträge zu, die wir zur Förderung und Schärfung der weiteren Diskussion hiermit als Kasseler philosophische Schriften 25 vorlegen« (H. Immler/W., Schmied-Kowarzik).


Der Tod der Liebe, des Lebens und des Glücks. Freuds Religions- und Kulturkritik heute. 116 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Freud hat die Religion als Illusion und die Kultur als ebenso invariant zum menschlichen Leben, Lieben und Glück bezeichnet. Ob dieses eine Zukunft hat und nicht nur zunehmend konsumiert wird, ist heute ungewiss. Ihr Absterben wird religiös in sein Gegenteil verkehrt und kultiviert. Deshalb scheint eine praktische Aufklärung und Aufhebung jeglichen illusionären Denkens und (männlicher) Über-Ich- und Ideal-Ich-Bildungen an der Zeit. Es gibt keinen Gott oder nur als eben diese Idee oder Vorstellung; der von seinem nicht mehr natürlichen, sondern auch geistigen Wesen entfremdete Mensch ist unter der nachbürgerlichen Herrschaft der Begriffe zu einem bloßen Ding geworden. Nach der »Dialektik der Aufklärung« und »Die Antiquiertheit des Menschen« ein möglicherweise epochemachendes Buch.


1990

Philosophie und Praxis. Karl Korschs »Marxismus und Philosophie«. 84 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Die Forderung von Karl Korsch, den Marxismus auf seine eigenen Gestalten anzuwenden, um seinen historisch gebundenen Charakter als Theorie zu überschreiten, erfordert heute ein »Denken wie Marx«, durch das die heutige aufzuhebende Realität allererst angeeignet, statt bloß aus dem Marxschen Werk abgeleitet wird. Das gilt insbesondere für das Verhältnis von Philosophie und Praxis, das das zentrale Thema von Korschs Marxismusrezeption ist, die in ihrer Einmaligkeit nur Lukacs »Geschichte und Klassenbewusstsein« zur Seite hat. Die Untersuchung richtet sich deshalb u.a. darauf, was heute am Marxismus noch dran ist, was er für die wissenschaftliche Arbeit bedeuten kann und was seine Authentizität ist.

Denken und sein. Emanzipation, Dialektik, Denken, Gott, Geld und Post-Moderne. 64 S., DIN A5, Pb., EUR 9,00

Das historisch tradierte, hochphilosophische Verhältnis von Denken und Sein lässt sich nach kritischen Gesichtspunkten nur inhaltlich verstehen. Die materialistische Identität seiner Momente will in Modellen dargestellt werden. – Wahrheit ist immer geschichtlich (zeitlich) und gesellschaftlich (begrifflich) bestimmt. Deshalb betrachtet »Denken und Sein« die Realität vom fortgeschrittensten Bewusstsein aus.

Der heilige Lukacs. »Geschichte und Klassenbewusstsein« heute. 100 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

J. Habermas hat »Geschichte und Klassenbewusstsein« von G. Lukacs neben »Sein und Zeit«(Heidegger) und Wittgensteins »Tractatus logico-philosophicus« als eine der wichtigsten Schriften der 20er Jahre in deutscher Sprache bezeichnet. Heute machen die demokratischen Revolutionen in Mittel- und Osteuropa eine Neu-Rezeption dieser epochemachenden Arbeit des Linkshegelianismus in der Marxschen Tradition ebenso notwendig wie die Fragen, die sich wegen einer Veränderung der westlichen nach-bürgerlichen Gesellschaft als Aufhebung der sie beherrschenden Begriffe praktisch stellen. Diese Arbeit des Autors ist die erste umfassende Interpretation von »Geschichte und Klassenbewusstsein«.

Die Antiquiertheit der Moderne. Zu den Begriffen der nach-bürgerlichen Gesellschaft. Mit einem Anhang zu den Theorien der Post-Moderne. 208 S., DIN A5, Pb., EUR 10,00

Die Post-Moderne ist eine Geschichtsepoche und Gesellschaftsformation, in der unbewusste und unbegriffene Begriffe herrschen, also die heutige nach-bürgerliche, an sich vernünftige und darin entzweite Gesellschaft. Von diesen Begriffen macht sich der auf ein Ding reduzierte selbstbewusste Mensch bloße Vorstellungen. Ihre revolutionstheoretische Aufhebung ist ihre Selbstkritik, d.h., Arbeit, Geld, Kapital, Staat usw. müssen gedacht werden, um ihre Herrschaftsfunktion praktisch zu verlieren und die Utopie einer neuen menschlichen Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen. Die Theorien der Post-Moderne, die im umfangreichen Anhang untersucht werden, bleiben dagegen bei ihrem schlicht positiven Begriff stehen. Die erste soziologisch fundierte Darstellung der Post-Moderne.

Responsum dico. Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus. Eine kritische Untersuchung. 78 S., DIN A5, Pb., EUR 13,50

Wittgenstein ist ein moderner Platon, mit dem Unterschied, dass statt Ideen Sätze die Welt beherrschen. Die Grenze dieser Welt werde durch die Sprache gezogen, und was jenseits dieser Grenze liege, sei Unsinn oder das, worüber man schweigen müsse. Was jenseits dieser Welt liegt, ist aber eine neue Welt, also das, was durch das Denken der Dinge selbst entsteht, nicht darin, dass nur »von« oder »über« etwas gesprochen wird. Dass es dann nämlich – analog dem Geld – nur ein Meinen oder Vorstellen, die Welt selbst eine der Vorstellung, so wie Wittgenstein im Tractatus logico-philoslphicus auch nur Vorstellungen zum Ausdruck bringt, die als solche allerdings »unantastbar und definitiv« richtige sind, d.h., innerhalb der alten Welt, so wie sie ist, was ein (realer) Schein ist.
Was hier gedacht wird, ist eine neue Theorie der Sprache. Um diese zu denken, muss man/frau das Denken Wittgensteins denken lassen. Es konnten dadurch einige Begriffe, die Wittgenstein gebraucht, ersetzt werden.
Der Autor versucht, mit dieser Grundlagenarbeit der Sprachforschung neue Anstöße zu geben und die auch durch Wittgenstein verdinglichte Praxis der Geisteswissenschaften heute tendenziell aufzuheben. Dabei wird dieses Buch nur der Mensch verstehen, der selbst denkt und sich nicht nur Vorstellungen macht, seien es richtige oder falsche. Assoziationen zur Marxschen Theorie sind dem Autor willkommen, wobei er sich von dem absetzt, was bis heute Marxismus heißt und die Marxschen Texte darstellen.
Diese kleine Schrift ist eine Antwort auf Wittgensteins letztinstanzliche Sprachweltanalyse. Sie zeigt, dass das dialektische Denken auch hier überlegen und Kritik gegen allen Positivismus möglich ist.

Das Primat kognitiver Praxis. Die kritische Theorie der Frankfurter Schule: eine weibliche Idee. 139 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Das geheime geschichtliche Subjekt der kritischen Theorie der Frankfurter Schule ist die Frau. Ihr allgemeines Unglück soll praktisch aufgehoben werden. Horkheimer, Adorno, der frühe Fromm und z.B. Marcuse aber konnten keine gesellschaftsverändernde Praxis angeben, weil ihnen diese motivationale Grundlage an ihrer eigenen Arbeit nicht bewusst war. Diese wird hier an K. H. Haags Reflexion des philosophischen Idealismus, A. Schmidts Horkheimer-Rezeption und der Einleitungen Th. W. Adornos »negative Dialektik« dargestellt.

1991

Selbstaufklärung und Lust heute. Buch I: Denken wie Marx, Buch II: 1. und 2. Natur. 504 S., DIN A5, Pb., EUR 15,00

Die Alternative zur (theoretisch gebliebenen) Aufklärung ist praktische oder Selbstaufklärung. Sie wird durch die praktischen Veränderungen der Gesellschaft notwendig, die H. J. Krahl, der Theoretiker der Studentenbewegung, auf die der Marxschen Theorie, und A. Schmidt, der genuine Sachverwalter der kritischen Theorie, auf die des Begriffs der Natur angewandt haben. Eine wahrheitsadäquate Theorie der heutigen Gesellschaft und ein wirkliches Verständnis der Natur erfordern heute ein Denken, so wie Marx heute denken würde, und eine Analyse des Verhältnisses erster und zweiter Natur (der sozialen und politischen Ökonomie). Von daher stellt sich die Frage, wie Lust heute erfahrbar ist. Auf sie, den Maßstab des Lebens, Liebens und Glücks des Menschen, zieht die Reflexion. Sie soll klären, wie ein neuer Mensch, Mann wie Frau, möglich ist.

Die geheime Weisheit der Weltreligionen. Wesenslogische Reflexionen eines aufgeklärten Atheisten. 93 S., DIN A5. Pb., EUR 5,00

Gott zu leugnen und die Religion für einen Aberglauben zu erklären, war die Manier der großen bürgerlichen Aufklärung und, in deren Fortsetzung, des Marxismus. Der aufgeklärte Atheist dagegen erkennt Gott als eine Vorstellung, eine Idee und einen Begriff an. Er sagt, dass Gott als diese existiert, und zwar als nicht mehr und nicht weniger. Nicht mehr religiös zeigt er, was Gott bedeutet und welche Inhalte Religion hat. Die Untersuchung analysiert deren Genesis und Geltung. Das wird hier an wesentlichen Teilen der verschiedensten Weltreligionen versucht, ohne ihren ganzen Gehalt erschöpfend reflektieren zu können. Dieses Buch wendet sich sowohl an diejenigen, die am Glauben zweifeln, als auch an jene, die an ihm dogmatisch festhalten. Es soll den Lesenden nicht vom Glauben abbringen, sondern zur Selbstaufklärung anstoßen.


Liebe und Politik. Gegen den inneren und äußeren Krieg. 110 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Hoffnungslosigkeit ist ein materielles Elend, das sowohl die Politik als auch die Liebe betrifft. Beide sind schöner Schein. Was sie praktisch und wirklich darstellen, wie der nicht selbst aufgeklärte Mensch unter ihnen leidet und wie sie zu verändern sind, zeigt der Autor in diesem Buch, dass an Radikalität nicht zu übertreffen sein wird, wenn er konkrete Alternativen zu den herrschenden kleinbürgerlichen Zuständen aufzeigt.


1992

Wider den Pragmatismus. Zur Philosophie von Richard Rorty. 80 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00, ISBN 3-935716-25-7

In seinem Buch »Solidarität und Objektivität« spricht sich Rorty für Solidarität und gegen den Anspruch von Objektivität aus. Damit verbindet er eine Absage an wesenslogische Reflexion. Dieser Absage entspricht eine heute sich abzeichnende historische und gesellschaftliche Negation der Negation, in der Objektivität in Subjektivität umschlägt. D.h., es gibt tendenziell scheinbar keine Objektivität mehr, oder Objektivität ist heute bloßer Schein (Hegel).
So will Rorty die Utopien als »unendliche, immer weiter ausgreifende Verwirklichung von Freiheit, nicht als Konvergieren gegen eine schon existierende Wahrheit« begreifen. Letzterer sollen wir uns wie gegenüber einer Tatsache als Ironiker verhalten. Dagegen vertritt der Autor die These, dass diese Wahrheit schon konvergiert und in ihr Gegenteil umgeschlagen ist, so dass Utopien nur aus dem geschöpft werden können, was noch nicht ist , und das ist alles, was als Entfremdetes schon da ist.
Dieses Buch ist nicht nur ein in praktischen Absicht geschriebenes Buch, sondern es ist ein praktisches Buch oder ein Buch über die Praxis, also über das Denken, Sprechen und Handeln selbst.
Der Pragmatismus, der sich als das Ende der traditionellen Philosophie versteht, ist an sich selbst nur ihre andere Interpretation Er enthebt sich der Anstrengung, sie praktisch – wie sonst? – weiterzuentwickeln, was die einzige Verwirklichungsmöglichkeit der in ihr enthaltenen Emanzipationsansprüche wäre. Diesen kommt eine geschichtliche und gesellschaftliche Wahrheit zu, die sich aus der Negation ihrer Negation ergibt, so wie sie die kritische Theorie geleistet hat. Deshalb verfällt der Pragmatismus ihrer Kritik und Aufhebung.


Praxiskritik. J. Habermas’ »Erkenntnis und Interesse«. 145 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Jürgen Habermas’ theoretische Entwürfe stellen einen gegen den Pessimismus Adornos und Horkheimers kritische Theorie gewendeten schlechten Idealismus dar. Dieser ist durch den amerikanischen Pragmatismus und Vertreter von Rationalitätskonzepten in Deutschland (z.B. Luhmann und Apel) beeinflusst. »Erkenntnis und Interesse« ist eine der früheren Schriften von Habermas, die in der vorliegenden Arbeit einer dreifachen Kritik unterzogen werden. Erstens wird Habermas’ Interpretation von Hegel, Marx und der Kritischen Theorie kritisiert; zweitens wird die Realität, die Habermas beschreibt, auf ihren Begriff gebracht; und drittens zeigt der Autor, worauf es in der Praxis von Gesellschaftsveränderung heute ankommt. Der Begriff der Praxiskritik ergänzt die traditionelle Ideologie- und Erkenntniskritik und stellt einen für die Sozialwissenschaften möglicherweise fruchtbaren neuen Ansatz dar.


Die Frauen. Zur Kritik des Feminismus. 184 S., DIN A5, Pb., EUR 10,00

Dieses Buch enthält eine Exegese der bekanntesten feministischen Theorien. Es untersucht diese und die heutige soziologische Stellung der Frau unter den Aspekten kritisch materialistischer Theorie und Praxis. Außerdem entschlüsselt der Autor das von S. Freud sog. »Geheimnis der weiblichen Psyche«, indem er die spezifisch weibliche Sozialisation einer erneuerten psychoanalytischen Kritik unterzieht. Dieses Buch ist trotz aller Kritik an der Frauenbewegung ein feministisches Buch. Es soll zu einer (Neu-)Orientierung in der sog. Frauenfrage dienen, die für den Autor die zentrale Frage der Bedingungen der Möglichkeit der Veränderung der endkapitalistischen Gesellschaft ist.


Das Wesen von Geist und Natur. Zur negativen Metaphysik. 251 S., DIN A5, Pb., EUR 10,00

Das revolutionärste Buch seit Newton und Einstein, Hegel und Marx, Darwin und Freud, ohne das keine Naturwissenschaft, Philosophie und Psychologie mehr gedacht werden kann. Es besagt, dass alle Materie (die Atome) und das Universum sich aus der Substanz der »Schwarzen Materie«, dem unbewussten Bewusstsein, zusammensetzt, dessen nur der bewusst gesellschaftliche und sexuelle Mensch teilhaftig werden kann. Seine Annehmen gründet es auf der Tatsache, dass das unbewusste Denken eine Geschwindigkeit hat, die schneller ist als das Licht (wie es die Telepathie zu zeigen scheint), und dass die Masse ihrer »Teilchen« geringer ist als Null, also eine negative Masse ist, was die gesamte Naturwissenschaften – und mit ihr auch die Geistes­wissenschaft – vom Kopf auf die Füße stellt. Gegenstand der Buches ist das Selbstverständnis der Geistes- und Naturwissenschaft und ihrer Grenzen. Indem ihre Selbstreflexion weiterentwickelt wird, revolutioniert es diese und damit die empirischen wie spekulativen Wissenschaften sowie das Weltbild des einzelnen Menschen. Die hier vorgestellte Theorie verbindet in der Annahme der an sich selbst materiellen Substanz des unbewussten Bewusstseins nicht nur Geistes- und Naturwissenschaften, sondern vereinheitlicht auch ihrer beider Theorien zu der einer materiellen Einheit der Welt. Ein ideologiefreies Buch, das nur der Wahrheit verpflichtet ist.


1993

Kritische Theorie der Kultur heute. Der Mensch zwischen revolutionärer Selbsterhaltung und evolutionärer Selbstverwirklichung. 140 S., DIN A5, Pb., EUR 17,50

Die Kultur wird heute von gesellschaftlichen Begriffen beherrscht. Sie ist die Projektion der von ihnen gemachten Vorstellungen: der Einbildung. Kritisch Theorie hatte diese noch als Produkt der Kulturindustrie verurteilt. Wesen, Schein und Erscheinung haben sich aber unter der Herrschaft der Vernunft verkehrt. Kunst z.B. ist zu dem Schrott geworden, den der Mensch heute konsumiert. Seine Selbstveränderung steht deshalb auf der Tagesordnung. Nicht die Revolution, sondern die Evolution rettet die Kultur.

Sexualität und Philosophie. Zur Psychoanalyse kritischen Denkens. 43 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Dieses Buch gibt keine Auskunft über die Sexualität und die sexuellen Praktiken von Philosophen. Es ist auch keine Philosophie der Sexualität, die noch aussteht, sondern ein Buch darüber was Philosophie mit Sexualität zu tun hat. Untersucht werden dabei die klassischen philosophischen Systeme von Platon bis Hegel und die daran anschließenden kritischen Philosophien von Marx bis Sartre, von Nietzsche bis Krahl. Der Gedanke, an sich selbst philosophisch, geht auf den sexuellen Gehalt dieser Philosophien.

Die materielle Einheit der Welt. Eine Synthese von Geist und Natur. 88 S., DIN A 5, Pb., EUR 5,00

Die Physik hat wie die gesamte Naturwissenschaft an der Erklärung des Geistes ihre Grenzen. Dieser ist nach den Erkenntnissen kritischer Theorie nur materialistisch durch das gesellschaftliche Bewusstsein zu analysieren. Kultur und Natur bilden demnach eine Einheit, die im dem Menschen Unbewussten ihren Grund hat. In der Astrophysik spricht man/frau dabei von der schwarzen oder unbekannten Materie bzw. Anti-Materie. Gegen alle mathematischen Gleichungen und religiöse bis mystische Illusionen wird deshalb die Welt psychoanalytisch erkennbar und in einem einzigen, Einsteins einheitliche Feldtheorie realisierenden Entwurf verständlich.


1994

Gegendenken. Praxis als Begriff des ästhetischen Scheins. 136 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Arbeit ist Praxis, aber Praxis nicht Arbeit, es sei denn die Arbeit der Denkens, Sprechens und Handelns. Da inzwischen die »konkrete Arbeit« sich abstraktifiziert hat, ist»die gesellschaftliche Praxis« nicht mehr das wesentliche Medium gesellschaftlicher Veränderungen. Sie ist zum »ästhetischen Schein« herabgesunken. Dagegen steht heute die individuelle Praxis, die sich an der von Marx geforderten Aufhebung von (entfremdeter) Arbeit, (wertlosen) Geld und (bürgerlicher) Moral orientiert und innerhalb der alten Gesellschaft eine neue schafft, die nicht mehr vom Kapital, dem Staat und den herrschenden Produktivkräften bestimmt ist.

1995

Glauben heißt nicht Wissen. Ein Lehrbuch zum Atheismus mit Texten von Voltaire, Diderot, d`Holbach, Feuerbach, Marx, Bakunin, Nietzsche, Freud und G. Anders. Herausgegeben und eingeleitet von Walter G. Neumann. 428 S., DIN A5, Pb., EUR 25,00

Gott ist nur eine Idee, eine Vorstellung. In Wirklichkeit gibt es keinen Gott. Der Glaube an Gott ist reine Einbildung, der Glaube an eine Idee: Ideologie. Glauben heißt, sich etwas einzubilden. Von der Idee her ist der Gott des Christentums, um den es hier geht, eine umgekehrte Frau. Unser Gott ist, historisch gesehen, ein patriarchalischer Gott. Logisch ist er der ideelle Reflex des Menschen. Gott ist deshalb in der Marxschen Theorie der Wert, das Wesen allen gesellschaftlichen Seins.

Staat und Politik. Ein Lehrbuch mit Texten von Hegel und Marx im Vergleich. 168 S., DIN A5, Pb., EUR 10.00

Ein marxistischer oder sozialistischer Staat, die sog. Diktatur des Proletariats, ist eine contradictio in adjecto geworden. Die Herrschaft kleinbürgerlicher Intellektueller, die in den ehem. sozialistischen Ländern Realität war, ist nicht mehr denkbar. Die Idee, dass linke Politik den Staat erobern und abschaffen könnte, gehört ebenso auf den Müllhaufen der Geschichte. Eine oppositionelle Staatstheorie hat es von Marx und Engels und ihren Nachfolgern nicht gegeben, ihre Abhängigkeit von einer Kapitalanalyse ist selbst noch Ideologie. Das Buch zeigt in Textauszügen, wie bei Hegel, Marx, Lenin u.a. der Staat aufgehoben wird, was über die Menschen- und Grundrechte der Bundesrepublik Deutschland zu sagen ist und wie Politik heute zur Lösung des revolutionstheoretischen und –praktischen Problems des Staates beitragen kann.

Die dem Menschen entfremdete Gesellschaft. Zu Hans-Jürgen Krahls Kritik der Marxschen Theorie. 128 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Nach Krahl ist Marx’ Kritik der politischen Ökonomie als einer Theorie der Gesellschaft zum Historischen Materialismus als einer Theorie der Klassenkämpfe, d.h. der Revolution, unvermittelt. Marx könne nicht sagen, wie es zur Bildung von Klassenbewusstsein und damit zu einer proletarischen Revolution kommen könne.
Außerdem gehe nach Krahl aus der Marxschen Theorie nicht hervor, wie denn die Gesellschaft richtig zu durchschauen und zu analysieren ist, wenn der Einzelne (wie Marx selbst) am falschen Bewusstsein teilhat. Wenn das richtig ist, wäre es nach Krahl mit der Marxschen Theorie Essig.

1996

Nichts. Über die Kunst der Leere und ihrer Empfindung. 48 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Bloß existieren heißt nicht sein, meint J.P. Sartre. Alles Sein ist Vergangenheit, nicht Gegenwart oder Zukunft. Diese Buch ist leer für die Empfindungen seiner Lesenden. Auch Nichts ist Etwas und hat seinen Preis.

Negativer Materialismus, Logik und praktischer Idealismus. Zur Kritik der Marxschen Theorie. 104 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Die materialistische Theorie ist heute nur noch als psychologischer Materialismus möglich, um revolutionär zu sein; die Logik des Unbewussten sprengt den Rationalismus auch noch der Marxschen Theorie, die praktisch auf ein pragmatisches Konzept hinausläuft. Der Materialismus in seiner traditionellen Gestalt ist nicht mehr die richtige Interpretation der Dinge. Sie muss erneuert werden.

Marx. Freud. Die Frau und das Geld. Ökonomie und Liebe. Zur Kritik der endkapitalistischen Gesellschaft und der wissenschaftslogischen Bildung. 218 S., DIN A5, Pb., EUR 10,00

Diese als Habilitationsschrift abgelehnte Arbeit bringt die Marxsche Theorie mit der Freudschen Psychoanalyse in konkrete Übereinstimmung, entwickelt die Kritik der politischen Ökonomie von ihrem ersten Handelsobjekt, der Frau, her, mit der Marx, wenn er nicht Patriarch gewesen wäre, das »Kapital« auch hätte beginnen können, begreift und erklärt die Begriffe der Arbeitswerttheorie (wie Ware, Wert und Geld usw.) empirisch, d.h. hier: psychoanalytisch, was bisher nicht gelungen ist; die Formen der Entfremdung (beim frühen Marx) bzw. der Verdinglichung (des reifen Marx) werden um eine weitere, heutige »Entfremdung von den Sinnen« ergänzt und als die Pathologien der Psychoanalyse idealtypisch philosophisch reflektiert. Die Arbeit zeigt nicht nur die Bedeutung der Marxschen Begriffe und stellt sie auf eine neue, empirische Basis, sondern hebelt sie durch eine Kritik am Phänomen des Rationalismus auch aus. Ebenso belässt sie die Freudschen psychoanalytischen Begrifflichkeiten nicht so, wie sie sind, sondern reflektiert sie bewusst gesellschaftlich. Im Ganzen gesehen hat die Arbeit keine Vorläufer und ist das Produkt eines 20jährigen Nachdenkens des Autors über die Marxschen Theorie.

Marx – Engels. Aktualität und Antiquiertheit. 76 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Durch den Zusammenbruch der ehemaligen sog. sozialistischen Länder ist Marx ein zweites Mal gestorben. Nur wenige halten an seiner Bedeutung fest, besonders einige westliche Intellektuelle. In diesem Buch soll am Begriff der Arbeit deutlich werden, was an Marx (und Engels) noch aktuell und was antiquiert ist. Dabei geht es nicht darum, jene noch mal totzusprechen, sondern zu radikalisieren, also neu zu bewerten.


Kritik der herrschenden Vernunft. Der Weltgeist am Ende der 20. Jahrhunderts. Ein Lesebuch. 74 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Herrschende Vernunft ist das Medium, in dem die in Politik, Wissenschaft und Medien Tätigen denken. Sie ist der erkenntnispraktische Standpunkt, unter dem der Autor Kapital und Staat, Arbeit und Leben heute, in der endkapitalistischen Gesellschaft, untersucht. Das Resultat ist: Eine Gesellschaft, in der die Vernunft herrschend geworden ist, ist nicht nur hochverdinglicht, sondern ihr ist die 2. Natur zur unaufhebbaren Faktizität einer 1. erstarrt, d.h., die (alte) Gesellschaft kann nicht (mehr) verändert, es muss eine geschaffen werden.

1997

Der Kommentar I. Karl Marx, Das Kapital, 1. Buch, 1. Abschnitt: Die Ware und das Geld. 132 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Ein ungewöhnliches, der Wahrheit in wesenslogischer Reflexion verpflichtetes Buch über die Begriffe der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie, inhaltlicher als alle doktrinären Wörterbücher und andere Schriften über die Marxsche Theorie, in der die wichtigsten Wissensgebiete zu Wort kommen und deshalb Karl Marx’ »Kapital« erstmals erschöpfend dargestellt wird. Zugleich stellt der Autor die in Marx’Theorie angelegte, aber bisher nicht ausgearbeitete politisch-ökonomische (oder gegenüber Freud »gesell­schaftliche«) Psychoanalyse dar. Ein revolutionäres Buch.

Hrsg.: Zeitschrift für Gesellschaftsphilosophie. Halbjahreszeitschrift über die neuere Philosophie und Sozialwissenschaft. Nr. 1 - 2/97. DIN A5, Br., EUR 2,50(zus.: 5,00) ISSN 1431-9233     1998 Universum und Gehirn. Die Welt jenseits der Grenzen von Physik und Philosophie. Dtsch.-engl., 48, S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Physiker und Philosophen allein können das Wesen von Geist und Natur nicht erkennen. Dafür bedarf es einer durch eine ökonomiekritische Psychoanalyse angeleiteten inneren Erfahrung. Nur durch das Unbewusste des Menschen hindurch sind der Ursprung des Universums und die Funktionsweise des Gehirns verstehbar. Mathematik und Spekulation, Analyse und Reflexion sind dazu untauglich. Erst, wer sich und die gegenständliche Welt in ihrem Wesen erkannt hat, wird auch über die letzten Dinge wahrheitsgemäß urteilen können.

Der Kommentar II. Karl Marx. Das Kapital. 1. Buch, 2-7. Abschnitt: Die Kritik der politischen Ökonomie. 246 S., DIN A5, Pb., EUR 10,00

Kapital und Arbeit sind nur ein Widerspruch erster Wesensreflexion, das heißt er ist noch systemimmanent. Das Proletariat ist deshalb auch kein revolutionäres Subjekt. Das Kapital hat sich verselbständigt und bedarf der Arbeitenden tendenziell nicht mehr. Die revolutionäre Mission des Kapitalismus, die Produktivkräfte und das unbewusste Bewusstsein des Menschen zu entwickeln, ist heute beendet. Seine Abschaffung ist eine Sache der Tat geworden, die vom Gedanken angeleitet wird, den der kranke Einzelne als Objekt entwickeln muss – oder die Menschheit geht unter.

Theorie und Praxis. Zur Selbstaufhebung des philosophischen Materialismus. 184 S. DIN A5, Pb., EUR 10,00

Die Marxsche Theorie ist eine der Philosophie der Nichts-Tuns, der Kritik aller Ideologien gesellschaftlicher Arbeit und die Theorie der Praxis der Selbst- und Gesellschaftsveränderung. Zu diesem Zweck wurden 1997 die hier abgedruckten Aufsätze geschrieben, und inzwischen von ca. 20 kleineren und größeren Zeitschriften in Österreich, der Schweiz und Deutschland bis heute einzeln, mehrfach und öfter veröffentlicht. Sie sollen der sog. Linken zu einer Umorientierung verhelfen, und durch die Macht des Gedankens bewirken, eine gesellschaftliche Bewegung praktischer Aufklärung ins Leben zu rufen, an der es angesichts der Übermacht der Medien heute mangelt, die nur das veröffentlich was die Menschen in der endkapitalistischen Gesellschaft an Illusionsstoff lesen wollen. Dem wurde hier entgegengearbeitet.

1998

Der Kommentar III. Karl Marx: Methode. Geschichtsbegriff, Anthropologie und konkrete Utopie. 384 S., DIN A5, Pb., EUR 15,00

Hrsg. von: Das Wesen. Zeitschrift der Neuen Linken. Antiparteilich – antiautoritär – antidogmatisch. 1-4/98, Einz.: EUR 1,40, zus., EUR 5,00

Wie Phönix aus der Asche. Versuch einer Ontologie der Revolution. 104 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Dieses Buch gibt Antworten auf die Frage, warum die Weltrevolution nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. Der Autor diskutiert darin, was die Marxsche und Kritische Theorie, die Anschauung des Kosmos, das Bewusstsein des Lebens und der Verlauf der Geschichte der Menschheit dazu beitragen, das ihnen ein Hemmnis dafür ist, und was sich an ihnen verändern muss. Es hat das Gewicht, ein Kult-Buch der Neuen Linken zu werden.

Die Anarchie lebt! Eine anarchistische Kritik der Moral und der Erfahrung sowie eine konkrete Utopie. Außerdem: Hans-Jürgen Krahl zum 30. Todestag. 96 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Dieses Buch ist eine Kritik an bloßen Ideen aus Gründen der Erfahrung und einer konkret-utopischen Perspektive, wie sie Hans-Jürgen Krahl hatte.

Es lebe das Chaos! Eine anarchistische Kritik der christlichen Religion und des Geldes sowie der politischen Philosophie. Außerdem: Ein kurzer Abriss der Geschichte der Frau. 76 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Die Anarchie? Das ist das geordnete Chaos, in dem weder die Religion noch das Geld und keine Philosophie herrschen, auch nicht das unwiederholbare Matriarchat, sondern ein Akt von Sätzen.

Kritik des reinen Denkens. Eine marxistisch-anarchistische Erkenntnistheorie. 48 S., DIN A5,Pb., EUR 5,00

In diesem Buch geht es um das Geld, der materiellen Voraussetzung unseres Denkens und Vorstellens, die aufzuhebenden und zu bewahrenden (emanzipatorischen) Aspekte von Arbeit, Arbeitsteilung, Familie, Sprache usw. sowie die idealistischen Voraussetzungen von Kant, Hegel, Marx, Freud, Einstein, Adorno und der Geschichtsphilosophie.

2001

Kritizismus. Wahrheit und Wirklichkeit der Marxschen und kritischen Theorie. Essays zu einer praktisch-idealistischen Philosophie. 204 S., DIN A5, Pb., EUR 10,00

In diesem Buch wird die Marxsche oder Kritische Theorie, die im Gegensatz zur Ideologie und Herrschaftswissenschaft des Marxismus nirgendwo geschrieben steht, weiterentwickelt und zu Ende gedacht.
Durch eine geniale Kritik der ideologischen Linken begründet der Autor, selbst ein Krahl-Schüler, eine praktisch-idealistische Philosophie, d.h. die Alternative eines modernen Anarchismus, der für alle Wissensgebiete und das Alltagsleben beansprucht, wahr zu sein.

Hrsg.: Revolutionärer Kampf: Reimut Reiche: Proletarischer Lebenszusammenhang. Was heißt: Proletarische Familie? 36 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Dieses Buch ist nicht nur von historischem Wert einer Erinnerung an die Theorie und Praxis der ausgehenden Studentenbewegung, sondern auch von revolutions­theoretischem und -praktischem Interesse für jede heutige Betriebsarbeit linker Gruppen und dient auch den emanzipatorischen Bedürfnissen und der Orientierung derjenigen, die als Einzelindividuen im Alltag gegen Kapital und Staat kämpfen.

2002

Über die Freiheit. Philosophie in der endkapitalistischen Gesellschaft. Aus dem Nachlass noch zu Lebzeiten. 52 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Die Probleme der Freiheit und des Bewusstseins sind aus anarchomarxistischer Sicht bisher wenig behandelt worden, geschweige denn gelöst.
In diesen Buch macht der Autor hierzu einen nicht unbescheidenen Versuch.

Konkretismus. Essays zu einer kritisch-realistischen Philosophie. 72 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Marxismus und Anarchismus sind als Ideologien des Worts und der Tat antiquiert. Eine Verbindung von Marxscher Theorie und anarchistischer Praxis ist deshalb an der Zeit. Dazu bedarf es der anarchistischen Philosophie, die in beiden enthalten ist und verwirklicht werden muss.

2003

Kritik der Konsumtion. Aus dem Nachlass noch zu Lebzeiten. 60 S., DIN A5, Pb., EUR 5,00

Nicht die Produktion, sondern die Konsumtion ist heute der Ansatzpunkt einer radikalen Veränderung der bürgerlichen Gesellschaft von unten. Für sie müssen Arbeit und Geld aufgehoben bzw. abgeschafft werden, um neue »Lebens- und Liebesverhältnisse« (Marx) zu schaffen.

Praxis – Poiesis – Mäeutik. Kritisch-realistische Essays am Vorabend des Endes des Kapitalismus als einem vorrübergehenden Phänomen. 68 S., DIN A5, Br., EUR 5,00

Der Mensch ist die Mitte zwischen Makro -und Mikrokosmos. Die einzige authentische marxistische Revolution gab es in China, dem Reich der Mitte. Und der Marxsche Praxisbegriff ist der des TAO, des Wegs der Mitte zwischen Idealismus und Materialismus, Diktatur und Demokratie sowie Denken und Handeln.
Wer, wie Neumann, die Bedingungen der Welt kennt, kann, so Laplace, die Vergangenheit exakt rekonstruieren und die Zukunft exakt voraussehen und das heißt, er weiß alles.

2004

Kryptomaterialismus und Entdinglichung. Über die Aufhebung der Arbeit und die Abschaffung des Geldes. 32 S., DIN A5, EUR 5,00

Das ist die konkrete Utopie: Das produktive Denken ersetzt in der vollautomatisierten Maschinerie die industrielle Arbeit, und die kommunikative Verständigung das Geld, sowie das Handeln das bloße Tun, d.&xnbsp;h. die Praxis den Tausch von Arbeit gegen Geld.

Gesellschaftsphilosophie. Unveröffentlichte Schriften 1974-94 Bd. I-III, 1.600 S. DIN A5, EUR 80, ISBN 3-935716-69-9

Einzelausgaben:

Bd. I: 1. Teilbd.: Frühe Schriften; 2. Teilbd.: Mittlere Schriften, 505 S., EUR 25

Bd. II: 3. Teilbd.: Späte Schriften; 4. Teilbd.: Letzte Schriften, 715 S., EUR 35

Bd. III: 5. Teilbd.: Ergänzungsband, 386 S., EUR 20

2007

Revolutionäre Aktion Über die Praxis marxscher oder kritischer Theorie 40 S., DIN A5, Br., EUR 5,00, ISBN


2010

Marx ist out! Für eine Rätedemokratie. 22 S., DIN A6, Br., EUR 5,00

Wider Glaube und Religion. Der Katechismus des Atheismus. 120 S., DIN A6, TB, EUR 12,00

2011

Eine kleine Autobiografie und ein wissenschaftspolitisches Testament. 113 S., DIN A5, EUR 12,00

2012

Jetzt ist Schluss mit lustig. Eine gesellschaftsphilosophische Flugschrift

 

2014

Marx. Freud. Die Frau und das Geld. Ökonomie und Liebe. Zur Kritik der endkapitalistischen Gesellschaft und der wissenschaftslogischen Bildung. (2. unveränderte Neuauflage) 218 S., DIN A5, Pb., EUR 10,00

Diese als Habilitationsschrift abgelehnte Arbeit bringt die Marxsche Theorie mit der Freudschen Psychoanalyse in konkrete Übereinstimmung, entwickelt die Kritik der politischen Ökonomie von ihrem ersten Handelsobjekt, der Frau, her, mit der Marx, wenn er nicht Patriarch gewesen wäre, das »Kapital« auch hätte beginnen können, begreift und erklärt die Begriffe der Arbeitswerttheorie (wie Ware, Wert und Geld usw.) empirisch, d.h. hier: psychoanalytisch, was bisher nicht gelungen ist; die Formen der Entfremdung (beim frühen Marx) bzw. der Verdinglichung (des reifen Marx) werden um eine weitere, heutige »Entfremdung von den Sinnen« ergänzt und als die Pathologien der Psychoanalyse idealtypisch philosophisch reflektiert. Die Arbeit zeigt nicht nur die Bedeutung der Marxschen Begriffe und stellt sie auf eine neue, empirische Basis, sondern hebelt sie durch eine Kritik am Phänomen des Rationalismus auch aus. Ebenso belässt sie die Freudschen psychoanalytischen Begrifflichkeiten nicht so, wie sie sind, sondern reflektiert sie bewusst gesellschaftlich. Im Ganzen gesehen hat die Arbeit keine Vorläufer und ist das Produkt eines 20jährigen Nachdenkens des Autors über die Marxschen Theorie.

 

2015

Die neue Linke und die Revolution heute. 77 S., DIN A6, Pb., EUR 5,00